Startpunkt | 27.12.2020

„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.“ – Gott wurde Mensch. Das haben wir in den vergangenen Tagen sehr oft gehört. Und auch in diesem Vers hören wir es wieder. Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns. Das meint, dass Gott sich dazu entschieden hat bei uns zu wohnen. Er kam nicht nur für eine kurze Stippvisite. Er sandte seinen Sohn in diese Welt und Jesus lebte unter uns und mit uns.

Auch wenn Du aktuell alleine wohnst. Du weißt sicher noch wie es ist mit jemandem zusammen zu wohnen. Man teilt den Alltag und man tauscht sich aus. Wäre es nicht schön, wenn wir unseren Alltag auch mit Jesus teilen würden? Wenn wir ihn an dem teilhaben lassen würden was uns bewegt, wenn wir mit ihm reden würden, wie wir das mit einem Familienmitglied oder auch einem WG-Partner tun würden? Wenn wir ihn in unser Leben einbeziehen würden?

Mit jemandem zu leben bedeutet auch Nähe zu erfahren. Jemanden zu haben, mit dem wir die guten und schlechten Seiten unseres Lebens teilen können. Nähe kann trösten und ermutigen. Jesus möchte bei uns sein und uns als dies schenken: Nähe, Trost und Ermutigung!

„Und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ – Johannes war einer der Jünger Jesus. Er lebte mit Jesus und man kann heute noch spüren, dass er tief berührt war von diesem Erleben. Die Jünger haben erkannt wer Jesus wirklich war und sie haben Gottes Wesen in ihm erkannt. Seine Liebe zu den Menschen. Sein liebevolles, gnädiges und wahrhaftiges Wesen und damit seine Herrlichkeit.

Ist das nicht ein wunderbarer Vers? Er fasst für mich perfekt zusammen was wir Weihnachten erlebt haben. Gott kommt zu uns, teilt sein Leben mit uns und lässt und erkennen wer er ist und wie er ist.

Sabrina Bauer

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