Startpunkt | 21.02.2021

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.  –  1. Johannes 3, 8b

Das war richtig gemein, fies, link. Ohne Rücksicht auf Verluste. Mit voller Absicht belogen und betrogen. Ich hasse es, wenn es ungerecht zugeht. Betrug, Lüge, Ungerechtigkeit. Markenzeichen Satans und seines Wirkens, der seine Macht und Erfahrung gekonnt einsetzt, um mich in sein Netz voller Lüge und Dunkelheit zu locken.

Deshalb brauche ich Jesus. Mir kommt die Jahreslosung in den Sinn (Lk. 6,36). Jesus ist (natürlich) ganz anders. Er ist gnädig, sein Wesen ist Barmherzigkeit. Und ihr müsst auch mit mir barmherzig sein, wenn ich jetzt ein Weihnachtslied hervorhole, in dem Jesus, der Herr der Herrlichkeit, mit einem ganzen Bündel an Eigenschaften beschrieben wird.

“Er ist gerecht, ein Helfer wert; Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit”. Aber wir dürfen das Wichtigste nicht “in himmlischer Ruh`” verschlafen, Jesus ist kein “holder Knab` in lockigem Haar”. “Christ, der Retter ist da”, er errettet uns mit starker Hand, er erlöst uns von dem Bösen, damit auch wir stark sind. Nicht die eigene Kraft ist hier gemeint, sondern das Starksein in Jesus, in der Macht seiner Stärke (Eph. 6,10).

Jesus ist gekommen, die Werke des Teufels zu zerstören, wie es in unserem Bibelvers für diese Woche heißt. Die Lüge wird zerstört, die Wahrheit siegt und helles Licht bricht hervor. Aus der toten Ungerechtigkeit erwächst eine barmherzige Gerechtigkeit. Das fängt in meinen Gedanken an. “Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!” Lass Jesus nicht draußen vor deiner Herzenstür stehen, sondern lass ihn heute in und an dir wirken.

Ich brauche das, ich brauche Jesus, um den Listen des Teufels standhalten und die feurigen Pfeile des Bösen auslöschen zu können. “Wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein.” Und auf einmal ist es Weihnachten – mitten im Jahr! Ich muss nicht länger auf Jesus warten, “Christ, der Retter ist da”. Heute, die kommende Woche und jeden Tag.

Wolfgang Dombert

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