Monatsspruch Januar

Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.

5.Mose 5,14

Was geschieht mit einem Menschen, wenn er nicht ruht? Er wird überlastet, erschöpft und am Ende krank. Was geschieht mit einer Gesellschaft, die nicht mehr ruht? Auch sie wird krank.

Nun geht es bei dem weisen Ruhe-Gebot Gottes für uns Menschen nicht nur um Ausspannen und Ausruhen.

Ein wichtiger Aspekt des siebten Ruhetages ist Gott selbst. Ihn dürfen wir in den Blick nehmen. Zum Beispiel durch den Besuch eines Gottes-dienstes, durch eine persönliche Zeit mit Gott und seinem Wort, die im Alltag oft zu kurz kommt oder ganz ausfällt.

Innerlich zur Ruhe kommen, sich neu auf Gott ausrichten, das Wesentliche meines Lebens neu erkennen. Mit segensreichen Auswirkungen auf meinen Arbeits-Alltag.

Solche Ruhe ist kein lästiges oder überflüssiges Gebot, sondern ein wunderbares Geschenk Gottes, das neue Kraft gibt!

Pastor Ulrich Wosylus